IMMER BRANDAKTUELL

Informationen zum Schulalltag der Tiegelschule
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Informationen vom Schulverwaltungsamt gibt es hier
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Die Kinder der Tiegelschule spielen bei "Kids on line" mit.
Durch dieses Spiel des Jugendamtes sollen sich Kinder spielerisch neue Informationsquellen erschließen. Interesse für das Lesen von Kinderliteratur soll geweckt werden.
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Elternkaffee 
Für die Eltern unserer OGATA-Kinder findet am Dienstag einmal im Monat von 15:00 bis 16:00 Uhr ein Elternkaffee in der Tiegelschule statt. Bei Kaffee und Kuchen findet ein gemütliches Beisammensein statt. Über zahlreiches Erscheinen freut sich das OGATA-Team.
Das nächste Treffen wird - unter Berücksichtigung der Ferien - immer im OGATA-Schaukasten veröffentlicht.
Von unserer 100-Jahr-Feier sind noch Festschriften und Kugelschreiber übrig.
Wenn Sie Interesse haben: Festschrift 5,00 € - Kugelschreiber 2,00 €
Zu erwerben über den Klassenlehrer oder Montag / Mittwoch von 8.15 bis 13.30 Uhr im Sekretariat der Tiegelschule.
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Elternabend für die zukünftigen Erstklässler des Schuljahres 2010/2011:
08.07.2010, 18.00 Uhr
Die Einschulungsfeier der Erstklässler findet am Dienstag, den
31.08.2010
statt. Der Einschulungsgottesdienst beginnt um 8.30 Uhr. Die Feier beginnt um 9.00 Uhr.
Unsere neuen Schüler gehen um 9.30 Uhr in ihre Klassen.
Unsere neuen Schüler haben die Möglichkeit, nächstes Jahr an dem Projekt "JeKi" (Jedem Kind ein Instrument) teilzunehmen. Nähere Informationen demnächst hier!
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Grillabend im Kindergarten St. Marien
09.07.2010
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Zeugnisausgabe
14.07.2010
Traditionell endet der Unterricht nach der dritten Stunde. Die LehrerInnen stehen den Eltern anschließend für Fragen zum Zeugnis zur Verfügung. Am 12.07. wird in den Klassen die Kopie des Zeugnisses ausgegeben. Am 13.07. können die Eltern zum Elterngespräch kommen.
Frau Bergmann (Klasse 3) ab 11.00 Uhr - 4. Stunde
Frau Jansen (Klasse 2) ab 12.00 Uhr - 5. und 6. Stunde
Frau Okuyucu (Klasse 1b) ab 11.00 Uhr - 4. Stunde
Frau Nelz (Klasse 1a) ab 11.00 Uhr - 4. Stunde
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s. unten
Anmeldetermine der Erstklässler 2011/2012
voraussichtlich November 2010
Mitzubringen sind: das anzumeldende Kind,
das Anmeldeformular der Stadt Essen,
Familienstammbuch oder Geburtsurkunde, evtl. Unterlagen
vom Kinderhort
100-Jahr-Feier der Tiegelschule
Schulpolitik : „Lieber in Glas und Steine statt in Kinder investiert“
Nord/West/Borbeck, 30.06.2010, Michael Heiße
Nordviertel. Die Tage der Tiegelschule sind gezählt. Ab dem Schuljahr 2011/2012 siedelt die Schule zur Beisingstraße über. So will es der Rat der Stadt, der am Mittwoch mit seiner Entscheidung der dritten Stufe des Grundschulentwicklungsplans folgte.
Erst vor zwei Wochen feierte die Tiegelschule ihr 100-jähriges Bestehen. Nun verliert sie ihren angestammten Platz im Nordviertel und die Menschen im Quartier einen wichtigen sozialen Bezugspunkt.
Die derzeit knapp 120 Schüler sollen künftig am Standort der ehemaligen Hauptschule Beisingstraße gemeinsam mit denen der Nordviertelschule das „Haus des Lernens“ bilden. Jennifer Dewar, Klassenpflegschaftsvorsitzende der Tiegelschule, ist enttäuscht: „Ich finde es traurig, dass die Stadt offenbar lieber in Glas und Steine statt in unsere Kinder investiert. Unser Protest vor dem Essener Rathaus ist wohl ungehört verhallt.“
Ihre Tochter Mayline besucht derzeit die erste Klasse. Bislang trennte sie ein Fußmarsch von knapp zehn Minuten vom Klassenzimmer. Künftig wird die Siebenjährige eine halbe Stunde unterwegs sein - mindestens. Allerdings immer vorausgesetzt, sie bleibt auf der Schule. Schon jetzt bemühen sich ihre Eltern um Alternativen. „Das verkürzt zwar nicht den Schulweg, doch dafür ist das Umfeld besser“, erklärt Jennifer Dewar.
Sollten weitere Schüler ihrem Beispiel folgen, könnte dies gravierende Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichts haben. Mittelfristig plant man an der Beisingstraße vierzügig. Sollte die Schülerzahl aufgrund von Abmeldungen sinken, drohen der 1a und 1b der Zusammenschluss. Die Schülerzahl würde von aktuell 18 auf über 30 steigen.
So weit will Beate Abugu, seit drei Jahren Schulpflegschaftsvorsitzende der Tiegelschule, nicht gehen. Sie will ihre Tochter Alisha im nächsten Jahr an der Beisingstraße einschulen lassen. Jedoch nur deshalb, „weil ich das Lehrerkollegium kenne und von dessen Qualität überzeugt bin.“
Ein Kommentar der Schulleitung blieb aus. Rainer Klatt, Rektor der Tiegelschule, war gestern - trotz größter Bemühungen - nicht zu erreichen.
Vuvuzelas blasen zum Protest
Nord/West/Borbeck, 29.06.2010, Michael Heiße
Nordviertel. Die Tiegelschule kämpft um ihr Quartier: Schüler und deren Eltern zogen nun vor das Essener Rathaus, um gegen den geplanten Umzug an die Beisingstraße zu demonstrieren. Knapp 100 Protagonisten wurden bei der Kundgebung gezählt.
Selbst Jennifer Dewar, Mitglied der Elternpflegschaft und Organisatorin der Demonstration, war von der überaus großen Resonanz überrascht. „Unserer Schule betreut und unterrichtet etliche Kinder mit Migrationshintergrund. Wir waren nicht ganz sicher, ob alle Eltern unser im Vorfeld verteiltes Flugblatt gelesen und auch verstanden haben.“
Doch genau dies war offensichtlich der Fall. Mit Tröten, Trillerpfeifen und einigen Vuvuzelas, die diesmal nicht zur Freude, sondern zum Protest bliesen, verliehen die Mitstreiter ihrem kollektiven Ärger eine lautstarke Geräuschkulisse. Bunte Transparente sprachen allen Beteiligten aus der Seele: „Grundschulkinder sind noch klein - Schulumzug, wir sagen Nein“.
Ihr Ruf blieb - zumindest für den Moment - nicht ungehört: Sozialdezernent Peter Renzel verließ seinen Schreibtisch, um sich die Argumente der Demonstranten anzuhören, aber auch, um die Position der Stadt erneut deutlich zu machen. Seine Botschaft: Man sei gezwungen, Geld zu sparen. Und dies nicht nur im Nordviertel. „Ich bitte da um ihr aller Verständnis.“ Umsonst: Zu groß die Kluft zwischen den Lagern, zu verhärtet die Fronten. Der Umbau der ehemaligen Beisingschule in ein „Haus des Lernens“ käme viel teurer als der Erhalt der Tiegelschule, hieß es. Für die betroffenen Familien gibt es nur eine Lösung: Die Schule muss bleiben. Ohne Wenn und Aber.
Die Solidarität ist groß. Passanten, durch den Radau neugierig geworden, suchten das Gespräch mit den Eltern. „Viele haben begrüßt, dass sich hier Protest gegen eine höhere Instanz formiert“, beschreibt Jennifer Dewar ihre Eindrücke. „Etliche haben die Diskussion aufmerksam in der Zeitung verfolgt und drücken uns nun die Daumen, dass der Rat pro Tiegelschule votiert.“
Die Entscheidung fällt heute. Und für die Eltern und Schüler beginnt eine kurze, aber schwere Zeit des Wartens und des Zitterns. Jennifer Dewar: „Ich bin recht euphorisch, weil wir alles versucht und gekämpft haben.“ Ob der Einsatz belohnt wird? „Da bin ich mir nicht sicher“, zweifelt Jennifer Dewar. „Die Worte von Sozialdezernent Peter Renzel klangen so, als sei die Entscheidung bereits gefallen. Wir bauen auf die Politiker, die sich zuletzt mehrheitlich für einen Erhalt der Tiegelschule ausgesprochen haben.“
Zwei Schulen schließen
Essen, 30.06.2010, Martin Spletter
Demonstrierten vergeblich: Schüler der Tiegel-Grundschule.
Die Stadt schließt nur zwei statt - wie von der Verwaltung vorgeschlagen - vier der 90 städtischen Grundschulen. Das hat am Mittwoch der Rat entschieden.
Die Wilhelmschule (Stoppenberg) nimmt ab dem kommenden Schuljahr, die Tiegelschule (Nordviertel) ab dem Schuljahr 2011/12 keine neuen Kinder mehr an. Außerdem werden die katholische Suitbert- und die konfessionslose Johann-Peter-Hebel-Schule in Überruhr-Holthausen 2012 zusammengelegt. Darüber hinaus wird die Verwaltung prüfen, ob in Steele die Ruhrau- mit der katholischen Lambertus-Schule zusammengehen kann. Ruhrau sollte eigentlich schließen. Eine Fusion wird auch in Frohnhausen geprüft (Herder- und Elisabethschule).
Das Viererbündnis konnte sich in der strittigsten Frage – der Zusammenlegung von kath. Suitbert- und konfessionsloser Hebel-Schule in Überruhr-Holthausen – nicht durchsetzen; hier votierten Grüne und EBB mit SPD und Linken für die Fusion. FDP und CDU stimmten für den Erhalt von Suitbert und die Auflösung von Hebel.
Das Viererbündnis setzte durch, dass sechs Grundschulen (Herder, Kraienbruch, Pleitgen, Dürer, Herbart und Hecker) nicht auf eine Eingangsklasse („Einzügigkeit“) und somit maximal 30 Kinder pro Jahrgang begrenzt werden sollen. Das hatte die Verwaltung vorgeschlagen. Alle Fraktionen stimmten für den Erhalt der Grundschule im Bergmannsfeld.
In der über Wochen andauernden Diskussion hatten die Grünen ihre Position zur geplanten Fusion der Schulen in Holthausen geändert – zuerst waren sie wie CDU und FDP dafür gewesen, Suitbert zu erhalten und Hebel aufzugeben. Nach Kritik ruderten sie zurück – denn per Parteiprogramm wollen die Grünen eigentlich konfessionslose Schulen stärken. „Das kommt, wenn man auf Biegen und Brechen mit anderen Fraktionen zusammengeht“, kritisierte gestern Janine Laupenmühlen, die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende.
CDU-Ratsherr Dirk Kalweit betonte: „Die Anmeldezahlen dokumentieren, dass die Suitbert-Schule sehr beliebt ist.“ Man wolle „nicht dogmatisch“ eine Gemeinschafts-Schule.

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